Das Regattaboot mit unvergleichbaren Cruisingoptionen!
ursprüngliche Projektidee:
Das künftige Boot sollte schnell segeln, croisière-fähig und einfach zu bedienen sein.
Mit Olivier Luthi und Seb Schmidt hatten wir mit unserem "Cahier de charge" rasch das Boot unserer Wünsche konzipiert. Klar, Kompromisse mussten akzeptiert werden. Wenn Kompromisse jedoch unsere Philosophie unterstützen, dann ist ja alles super:
Sportlich, herausfordernd, Komfort o.k. aber nur das Notwendigste (...zugegeben, es kann auch einmal etwas mehr sein), ein Regattasegler und kein Wohnboot, Speed, Funktionalität und Aesthetik vor allem anderen.
Für Monica und mich war auch rasch klar, dass die Realisation ein Projekt sondergleichen sein wird. Dank den Fähigkeiten unserer Partner konnten wir am 16. Juni 2003 segelklar in Nidau, Barkenhafen einwassern. Zum Glück war es nicht unser erstes "one-off" Projekt, so konnten wir uns vorstellen, welcher Aufwand auf uns zukommen wird.
Die Guapa lässt sich echt zu zweit segeln, wenn Begriffe wie Angst, Kräfte, Risiko nicht allgegenwärtig sind. Am schönsten sind jedoch die Segelerlebnisse mit unserer Regattacrew!
Spezielle Anforderungen:
- Leichtbau
- Schwenkkiel
- Hubkiel
- Heckschürze aufklapbar um die Länge auf 11 Meter zu verkürzen (Bootsplatz)
Der Schwenkkiel hat sich bewährt, kommt aber erst bei Windstaerken ab 3 Bf zum Tragen. Darunter hat er auch durchwegs Nachteile:
- mit dem Schwert sind zwei Anhaenge im Wasser
- Manoeuvriergeschwindigkeit eingeschraenkt
- hoher Kraftaufwand mit der Pumperei
- Vorwindkurse mit Kiel mittschiffs verringerte Stabilität
- beträchtliche Bestrafung der 40 Grad Schwenkmöglichkeit in der ACVL
Dies führte nach 8 Regattasaisons zu neuen Ueberlegungen mit O.Luthi, S. Schmidt und M. Vaucher
Wir entschlossen uns einen neuen Hubkiel bauen zu lassen, welcher nach neuesten hydrodinamischen Erkenntnissen gebaut wurde.
schmales, gefrästes Profil, 2m70 Tiefgang, Finne an der Achterkannte und eine top moderne Kielbombe mit 1310 Kg Gewicht
Das Bootsgewicht konnte beibehalten werden. Lediglich all das Gewicht der technischen Ausrüstung für die Hydraulikschwenkanlage konnten wir in den Kiel verlagern
Bereits die ersten Trainings zeigten, dass sich der Umbau gelohnt hat. Die Guapa segelt sich wie eine Jolle und springt auch so an. Hart am Wind haben wir sicher etwas verloren, was aber mit grosser Wahrscheinlichkeit in allen anderen Situationen kompensiert werden kann.
Nicht zuletzt ist die Guapa für Monica und mich zweihand deutlich einfacher zu segeln.
Alle Partner haben einmal mehr hervorragende Arbeit geleistet. Allen voran O. Luthi, welcher mit seiner Erfahrung auch Fehler andrer voraussieht oder korrigieren kann.
auf der Fräsmaschine in Frankreich
die Kielfinne aus zwei gefrästen Stücken zusammengebaut
nach dem Transport wurde die Kielbombe angeschraubt
erste Wasserung Mai 2011
Felix und Monica Meyer
Ob. Kanalweg 18
2560 Nidau
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